Kinderkarate im TuS Wunstorf

 

Jeweils nach den Oster- und nach den Herbstferien können Kinder ohne Vorkenntnisse (Mindestalter 6 Jahre/bzw. 1.Schuljahr) aufgenommen werden. Aufgrund der exorbitantsupergroßen Nachfrage sind bereits alle Wartelisten-Anmeldeplätze für die nächsten Monate komplett vergeben. Wir freuen uns, dass unser Sportangebot in Wunstorf einen so großen Anklang findet, müssen aber damit auch leider alle interessierten Kinder (bzw. ihre Eltern) auf später vertrösten. Sie können sich gerne auf unsere Warteliste setzen lassen, müssen aber mit einer längeren Wartezeit rechnen.

Kontaktaufnahme entweder per Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) oder telefonisch (Andrea Hanenkamp-Diekmann Tel. 05031/5905).

Trainingszeiten sind :

Donnerstag 16.30-17.30 Uhr Anfängertraining und 17.30-18.30 Uhr Training für Fortgeschrittene in der Turnhalle der Oststadtschule (Eingang Heinrichstraße). Außerdem trainieren fortgeschrittene Kinder (ab Gelbgurt) freitags von 17.30 bis 19.00 Uhr in der Turnhalle der Oststadtschule (Eingang Heinrichstraße).


 

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Kinderkarate

 

Vorwort

Für viele Kinder ist es ein Wunsch, inspiriert durch Filme, Videogames und den Medien einen "Kampfsport" zu erlernen. Die meisten dieser "Inspirationen" geben aber leider ein völlig falsches, gewaltverherrlichendes Ideal dieser "Kampftechniken" ab. Karate, wie es in unserem Dojo gelehrt wird, hat nichts mit Gewalt tun. Karate ist eine Kampfkunst, es wird nicht nur der sportliche Aspekt, sondern auch bewusst der philosophische Weg und die Tradition des Shotokan Karate vermittelt.

 


Motorik/ Bewegung

In der Gymnastik, d.h. in den Aufwärmphasen werden alle Körperpartien berücksichtigt. Beim Ausüben von Arm und Beintechniken wird die Koordination sehr stark gefordert. Ausdauer und Konzentration sind beim Kihon, (Grundschule) Koordination bei den Katas (Schattenkampf) und Timing bei den Partnerübungen  erforderlich. Durch bewusstes Ein- und Ausatmen wird die Atemtechnik geschult. Das ganzheitliche Körpertraining kommt der gesamten Körperhaltung und Muskulatur zugute.

 

Pädagogik

Karate wird nach seinen japanischen (okinawischen) Ursprung möglichst nach asiatischen Gesichtspunkten unterrichtet. Das heißt es herrscht immer eine klare Hierarchie. Die  Graduierungen sind auch klar die hierarchischen Stufen im Dojo. Der Dojoleiter (Sensei) ist das eigentliche Oberhaupt und dessen Worte sollten "Gesetz" im Dojo sein.

Vor Eintreten ins Dojo (Trainingsraum) verbeugen wir uns, um den Raum zu "ehren" den wir für das Training benutzten. Das  Training wird einem Zeremoniell begonnen. Alle Karateka knien auf Kommando nieder, meditieren kurz und verbeugen sich vor Lehrern und anwesenden Personen. Alle Stellungen und das Zählen bei Wiederholungsübungen wird auf japanisch gemacht. Mit diesem Ritualen, Kinder lieben bewiesenermaßen Rituale, wird ein kleiner Einblick in eine völlig fremde Kultur gewährt, die einiges an Faszinationen bereithält.

Karate unterstützt eine positiven Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen. Das Respektverhalten und Miteinander wird geschult. Stark zurückhaltende und ängstliche Kinder gewinnen an Selbstvertrauen. Solche Änderungen bedingen etwas Zeit und können kein Garant für Problemlösungen sein.

Die eigentlich einfach wirkenden Bewegungsabläufe müssen sehr genau ausgeführt werden. Die gleichen Abläufe werden jahrelang geübt bis diese exakt stimmen. Die Aufmerksamkeitsbereitschaft wird durch diesen Lernprozess stetig geschult und verfeinert. Das Kind profitiert auch  außerhalb des Dojo von diesen verschiedenen körperlichen und geistigen Übungen.

 

Selbstverteidigung

Die in manchen asiatischen Filmen Szenen zu sehenden "durch die Luft fliegenden" und gegen Hundertschaften kämpfenden Karateka sind natürlich Märchenfiguren. Wie weiter oben bereits erwähnt ist Karate kein gewalttätiger Sport, sondern eine Kampfkunst. Bei den Kindern wird auf kontaktlosem Kampf geachtet. Die Kontrolle bei Faust- und Beintechniken sind sehr wichtig. Verletzungen sind verglichen mit anderen Sportarten eher selten.

Durch das Erlernen von Zurückhaltung und mit der Idee sein Ego nicht in den Vordergrund zu stellen, lernt ein Karateka nicht in körperliche Auseinandersetzungen verwickelt zu werden. Im praktischen Leben sieht das aber immer etwas anders aus. Die verschiedenen Befreiungstechniken, die Standübungen und die Schulung der Reaktionszeit sind in brenzligen Situationen bestimmt hilfreich.

 


Mindestalter

Das Mindestalter bewegt sich zwischen sieben und acht Jahren.. Es werden halbjährlich/ jährlich Einführungskurse angeboten, die sehr empfehlenswert sind, da man dort auch erkennt, ob es dem Kind gefällt und ob es überhaupt soweit ist. Die Eltern können jederzeit das Training besuchen. Im Gespräch mit dem Trainern wird schnell klar, ob ein Kind sich ins Training integrieren kann oder nicht.

 


Zusammenfassung - was bringt Karate meinem Kind:

  • Karate ab 1. Schuljahr möglich
  • Karate ist kontaktloser Kampf
  • Kampfkunst
  • Aufmerksamkeitsschulung
  • Respektverhalten
  • positive Persönlichkeitsentwicklung
  • "ganzheitliches" Körpertraining
  • Selbstverteidigung
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